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Wer übernimmt die Kosten für das Training?

http://www.oberhavel.de/B%C3%BCrgerservice/Kinder-Jugend-Familie/Kinder-und-Jugendhilfe-/EingliederungshilfeDas ist leider kein schönes Thema und wird auch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich gehandhabt.

Das Land Brandenburg hat zu diesem Thema eine Elternbroschüre erstellt:

Quelle:
Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten und Fördermaßnahmen im Land Brandenburg

 

Dort steht:

Nach individueller Lernausgangslage erstellt die Lehrkraft für das Fach je Schuler/in einen individuellen Lernplan.
Ein solches Lernanbegot erfolgt klassenintern.
Reicht diese Maßnahme nicht aus, kann zusätzlicher Förderunterricht statt finden.
Der zusätzliche Förderunterricht erfolgt in kleinen Lerngruppen, die auch klassen- oder jahrgangsübergreifend zusammengesetzt werden können.
Der Förderunterricht kann parallel zum regulären Unterricht stattfinden.
Auch ist diese Förderung in der Sekundarstufe I. möglich.
 
Die Förderung ist erst nach erfolgter Zustimmung der Eltern möglich.
In den Schulen der Sek. I ist eine Schulpsychologische Betratung miteinzubeziehen.
 
 
Eine außerschulische Förderung ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Lernrückstand eines Kindes oder Jugendlichen erheblich ist oder wenn durch die Lernschwierigkeiten massive emotionale Probleme und/oder Verhaltensauffälligkeiten ausgelöst wurden.
.
 
Lerntherapeutische Hilfen werden von den Eltern oder in besonders gravierenden Fällen vom Jugendamt über die Eingliederungshilfe finanziert.
 
Als Leistungen nach dem Kinder- und Jugendhilferecht (SGB VIII) kommen außerschulische Fördermaßnahmen in Betracht, wenn alle schulischen Fördermöglichkeiten bereits ausgeschöpft wurden, jedoch weitgehend erfolglos geblieben sind, und wenn mit den Lernschwierigkeiten gravierende emotionale Probleme Ihres Kindes oder/und Verhaltensauffälligkeiten ausgelöst wurden.
 
 

Eingliederungshilfe

Auf der Internetseite vom Landkreis Oberhavel
 
Kinder und Jugendliche, die seelisch behindert oder von einer seelischen Behinderung bedroht sind, haben einen Anspruch auf Eingliederungshilfe.
 

Eine seelische Behinderung liegt vor, wenn eine seelische Störung diagnostiziert wurde und das Kind oder der Jugendliche aufgrund der psychischen Belastungen nicht altersgerecht am sozialen Leben, zum Beispiel in der Schule, teilhaben kann.
Zu den seelischen Störungen, die zu einer seelischen Behinderung führen können, zählen unter anderen:

  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
  • Angststörungen und emotionale Störungen
  • Autistische Störungen
  • Entwicklungsstörungen
  • Über die abweichende seelische Gesundheit entscheidet die Kinder- und Jugendpsychiatrie. Wie sehr die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben beeinträchtigt ist und welche Hilfe geeignet und notwendig ist, entscheidet der Fachbereich Jugend.

Eingliederungshilfe kann je nach Bedarf ambulant, teilstationär oder vollstationär geleistet werden. Dazu zählen:

  • ambulante heilpädagogische Frühförderung
  • Kita- und Schulbegleitung
  • autismusspezifische Angebote
  • lerntherapeutische Unterstützung

 

Quelle:

Zugriff am 05.11.2014 http://www.oberhavel.de/B%C3%BCrgerservice/Kinder-Jugend-Familie/Kinder-und-Jugendhilfe-/Eingliederungshilfe

 
Wie sie gelesen haben, ist die Chance Kosten erstattet zu bekommen sehr gering im Land Brandenburg.
Jedoch kann ein Versuch ja nicht schaden.
ANTRAGSFORMULAR Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII (Landkreis Oberhavel) finden Sie unter Dokumente unter
 
Oder auch beim Landkreis Oberhavel in der Adolf-Dechter-Str. 1, Fachbereich Jugend, FD allgemeine Sozialpädagogische Dienste.
Hier können Sie auch ein Beratungsgespräch erhalten.
 

Zuletzt aktualisiert am 2014-11-05 von Administrator.

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